Stiefel, Schal, Mütze, Kopfhörer, auf der SD-Karte die “Come in and burn”. Los gehts…

Soundtrack: “During a city”, Rollins Band
“And this city’s in my blood like a curse
And the people and the noise only make it worse
And I can’t tell you why there’s no place I’d rather be
Where am I going? Where am I going? Where am I going? Where am I going?”
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Auf hohem Niveau klagen hat einen entscheidenden Vorteil:
die Aussicht von hier oben ist echt nicht übel.
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Nicht erwartete Marketing-Kooperationen, heute: Aggro Berlin und Playmobil

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Vorhin im Gesundbrunnen-Center:
Es entbehrt nicht einer gewissen quasi schicksalhaften Komik, dass der Sohn des REAL-Kunden vor mir, der Alfred Molina wie aus dem Gesicht geschnitten ist, eine Spiderman-Mütze trägt. Wobei, das hätte eine echt witzige Szene gegeben: “Peter, ICH bin Dein Vater!” “Neeeeeeein!”.
Wer Popcorn-Kino nichts abgewinnen kann und sich just in diesem Moment fragt, ob ich vollends den Verstand verloren habe, möge einen Blick hier drauf werden. Oder hier drauf.
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Für einen kurzen, aber wirklich nur ganz kurzen Moment hab ich mich wirklich gefragt, ob sie DAS jetzt auch schon als Sportart durchgehen lassen. Die Schlagzeile passte einfach zu gut:
“Schüttler sagt ab – Handgelenk entzündet”
Gestern gesehen im “Berliner Fenster”, dem Ubahn-TV der Berliner Verkehrsbetriebe. Wo der Text groß und die Schlagzeilen kurz sind. Und die Redakteure manchmal anscheinend mit einem unfreiwilligen oder unschuldigen Humor gesegnet sind…
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Aus aktuellem Anlass: “Struck a nerve”, Machinehead
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(Text: “Biete Massagen für Frauen von Mann bin in der Ausbildung zum Therapeuten”)

So rein vom Zynismus-Grad her müsste der Verfasser ein grandioser Gesprächspartner sein. Damit endet übrigens eine der Geschichten aus einem alten Eintrag, konkret die recht fruchtlose Zweierbeziehung “Schlecker <=> Eulerstraße”.

Ich hätte mir die Emailadresse aufschreiben und ein paar Wochen später mal die Erfolgsquote abfragen sollen…

Ich kann mich immernoch nicht ganz entscheiden, ob das ein Frage- oder Ausrufezeichen sein soll.
Vielleicht weiß ichs Ende 2009…
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Die Wohnung astrein aufgeräumt, eine Vorspielgranate im Bett, aber: eine Niete in Sachen Rechtschreibung.

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Ein Konzert ist dann ein richtiges Konzert, wenn…
- …der Altersdurchschnitt aller Anwesenden den Führerschein definitiv seit mehr als 10 Jahren hat.
- …es danach keine Handyvideos davon gibt, weil nichtmal jemand dran denkt, welche zu machen.
- …der Securitygraben auf Wunsch der Band Publikumsfläche wird.
- …man nach den ersten paar Takten schon halb in Bier geduscht ist, obwohl man selbst kein einziges gekauft geschweige denn getrunken hat.
- …letzteres vollkommen egal ist, weil man nach 2 Minuten den Pulli so oder so ausziehn muss.
- …auf der Bühne zeitweise mehr Publikum als Band, Security und Roadies zusammen anwesend ist.
- …der Bass-Roadie kurzfristig den abgeklärten “Ich hab schon alles gesehen”-Blickgegen den “Momentmomentmoment!”-Blick tauscht.
- …auf der klarlackierten Gitarre des Leadgitarristen Schweiß und Ichwillsgarnichtwissen kondensiert.
- …man nicht mal merkt, dass das Konzert nur 70 Minuten dauert, weil man zu dem Zeitpunkt eh schon im Eimer ist.
- …das leichte Wummern im Kopf erst zuhause unter der heißen Dusche abklingt.
- …man am nächsten Tag die Optikerin seines Vertrauens aufsucht, um sich die Brille wieder hinbiegen zu lassen.
Und zu guter Letzt: wenn auf dem Tshirt, das man sich an dem Abend kauft, “Biohazard, Brooklyn New York” steht.
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Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit in einem weit, weit entfernten Szenebezirk. Der Sorgerechtsstreit zog sich bereits über viele zermürbende Jahre hin, als es zur finalen Konfrontation zwischen dem Chef des Jugendamts und dem Schutzbefohlenen kam:
“Lukas, ICH bin Dein Papa!”
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