Archive for the “Vier Wände” Category

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Im Nachgang zum Eintrag “Verbrechen leicht gemacht. Heute: Einbruch” trug sich ausschnittweise folgendes Telefonat zu:

“Malermeister ZZZZ, hallo?”

“Ja, hallo, Geldner mein Name, Sie hatten bei uns an der Haustür den Anschlag angebracht, wegen der Fensterbleche…”

“Achja, genau, was ist denn damit?”

“Da steht, dass man an dem Tag die Fenster den ganzen Tag offen lassen soll. Damit meinen Sie aber die Rollos, oder? Also nicht die Fenster ansich, oder?”

“Najaaaaa, wir müssen natürlich schon an die Bleche selbst ran, und die sind unter den Regenkanten festgenagelt, da kommen wir bei geschlossenen Fenstern nicht ran.”

“Okay, da gibts nur ein Problem: ich wohn im Erdgeschoss, da kann ich ja schlecht den ganzen Tag die Fenster sperrangelweit offen stehn lassen, wenn ich im Büro bin.”

“Naja, also so ganz offen müssen sie ja auch nicht sein, sie können die ja auch einfach ein bißchen anlehnen…”

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“Sehr geehrte Mieter,

wie Sie sicher wissen, wurden wir von Ihrer Hausverwaltung mit der Sanierung der Fassade beauftragt. Zu diesem Zweck werden unsere Arbeiter am 17.07.2008 zuerst die Fensterbleche abmontieren. Wir möchten Sie daher bitten, die Fenster an diesem Datum tagsüber geöffnet zu halten.

Vielen Dank, bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn XY unter der Telefonnummer 0000 / 111111

Ihr Malermeister ZZZZ”

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Nachdem ich den überflüssigen “/” (Danke Linux!) aus der Konfiguration ins ewige Datenjenseits befördert habe, nimmt mein Blog dankenswerter Weise jetzt auch wieder Bilder entgegen.

Aus diesem und anderem gegebenen Anlass: *trommelwirbel*

Tadaaaaa! Meine Raubtiere.

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Tja, theoretisch würde ich hier jetzt ein total knuffiges Bild meiner beiden neuen “Mitbewohner” hochladen, aber irgendwie scheint Wordpress nach dem Update der unumstößlichen Meinung zu sein, dass der Uploads-Ordner noch schreibgeschützt ist. Schade eigentlich…

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Für all diejenigen, die ihn kennen: wer Interesse hat, meinen Ventilatortisch zu kaufen, möge ein Gebot in den Raum werfen. Der Nachfolger, also der “richtige”, ist kurz vor der Fertigstellung…

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Jetzt wohne ich seit ziemlich genau einem Jahr in der neuen Wohnung, und sie hat sicherlich viele Vorzüge, die auch bei jeder anderen Wohnung ganz oben auf der Top10-Liste landen würden. Aber einfach mal Abends um halb 9, ohne die Wohnung verlassen zu müssen, in den Keller gehen können, die Handkreissäge durch ein Stück MDF-Platte kreischen zu lassen, ohne einen meiner Mitmieter im Haus auch nur ansatzweise zu behelligen, das landet definitiv seeeeehr weit oben auf meiner Liste…

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Gestern aus einer Laune heraus gekauft, heute aus extremer Arbeitsunlust ablenkungsbedingt ausprobiert: die Brownies-Backmischung von Dr. Oetker. Backmischung in die Schüssel, 3 Eier, Wasser und Öl dazu, anrühren, fertig. Das Ganze dann in die vorher zurechtgefaltete Origami-Backform aus Falzkarton kippen, Schokostreusel drüber, 40 Minuten in den Ofen.

Okay, schmeckt ganz verträglich, aber jeder, der in seinen Koch/Back-Fähigkeiten schon über “heißes Wasser selbstgemacht” und “Brote schmieren für Anfänger” hinaus ist, wird sich eher die Zunge abschneiden und zubereiten als das gerade beschriebene als “Backen” zu bezeichnen. Wer es doch tut, spricht wahrscheinlich nach erfolgreichem Reifenwechsel auch davon, seine Autoreparatur selbst gemacht zu haben…

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2 Telefonate mit dem Secondhand-Büromöbellager: 0,20€

Spritkosten für 20km raus aus Berlin in ein altes Industriegebiet und wieder zurück: 3,00€

Der einzige vorrätige Schreibtisch mit hohlen Beinen, damit man nachher noch Rollen dranschrauben kann: 20€

Ein Satz teppichfreundliche Rollen mit Halterungseinsätzen: 55€

Ein halbes Jahr später durch Zufall mitkriegen, dass man für 20€ nicht einfach irgendeinen Schreibtisch gekauft hat, sondern ein Model von USM Haller, das neu über 900€ und bei eBay zwischen 400 und 500 kosten würde: UNBEZAHLBAR

p.s.: gut, dass ichs bisher zeitlich nicht geschafft hatte, die Beine um 10 cm zu kürzen, weil er wegen der zusätzlichen Rollen eigentlich zu hoch ist…

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Wer schon einmal im Schweiße seines Angesichts Dielen abgezogen hat, dem Holz nach und nach mit 5 verschiedenen Sandpapierkörnungen die Ochsenblut-Schicht abgetrotz hat, aus einer verwanzten zulackierten Fläche das wunderbar glatte Naturmaterial Holz rausgeholt hat, 2 Tage mit Schleifmaschine und Monsterflex nebst Staubschutzmaske, Gehörschutz und Schutzbrille zugebracht hat, dabei in kleinen Räumen die meiste Zeit auf den Knien verbracht hat, und abends unter der Dusche nach getaner Arbeit wieder Mensch wird, weiß eins wirklich zu schätzen:

Laminat.

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